Aktuelle Informationen

Hinweis: Sollten sie einige Meldungen vermissen, so liegt das daran, dass wir von Zeit zu Zeit ausmotten und für neue Meldungen Platz schaffen.



Erreichbarkeit der Praxis während der Bauarbeiten an der Landstraße zwischen Heinzenhausen und Hohenöllen !

Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, ist die Straße zwischen Heinzenhausen und Hohenöllen schon seit längerem vollständig gesperrt. Dies wird sich wahrscheinlich in absehbarer Zeit auch nicht ändern. Leider ist nur eine Umleitung über Wolfstein ausgeschildert, was Ihnen einen sehr weiten Umweg beschert.

Hier möchten wir Ihnen ein paar Alternativen zur Anfahrt aufzeigen, welche die Geduld Ihres Vierbeiners nicht ganz so sehr strapazieren.

Aus dem Glantal und aus Richtung Grumbach oder aus Medard kommend, nehmen Sie am besten die Strecke über die Cronenberger Straße in Lauterecken (an der Kreuzung in Lauterecken mit dem griechischen Restaurant und der Zufahrt zum Pro Seniore). Hier bleiben Sie immer auf der Vorfahrtstraße und kommen über den Sulzhof automatisch nach Hohenöllen.

Aus Odenbach oder Meisenheim kommend, fahren Sie am einfachsten über Adenbach und Cronenberg, bzw. über Reipoltskirchen und den Karlshof; je nach Bevorzugen der Strecke.

Gerne dürfen Sie uns auch anrufen, wir geben Ihnen dann je nach Standort den einfachsten Anfahrtsweg durch.




Aktuelles zum Thema Hausbesuche!

Auf vielfachen Wunsch bieten wir wieder Hausbsuche an. Bitte beachten Sie jedoch die nachfolgenden Optionen:

Notfallbehandlungen sollten auch weiterhin in der Praxis erfolgen, da hier deutlich bessere Möglichkeiten zur Versorgung Ihres Tieres bestehen. Der Großteil der Praxisausstattung ist auf Untersuchungen und Behandlungen innerhalb der Praxisräume ausgerichtet.

Hausbesuche müssen vorher telefonisch vereinbart werden, da sie nur zu Zeiten außerhalb der Sprechstunden möglich sind.

Die Abrechnung der Hausbesuche erfolgt zum 1,8-fachen (an Werktagen 8:00 bis 19:30) bzw. zum 2,6-fachen (an Wochenenden, Feiertagen und in Zeiten von 19:30 bis 8:00) Satz der GOT. Dadurch wird der zusätzliche Zeitbedarf für die Vor- und Nachbearbeitung der Hausbesuche (Packen der Untersuchungsgeräte und Medikamente sowie Dokumentation der Untersuchungsbefunde, Behandlungen, Medikamente etc.) ausgeglichen.

Ferner fallen Gebühren in Form einer Hausbesuchs-Pauschale sowie Gebühren für die Anfahrt an. Für die Anfahrt müssen nach der derzeit gültigen GOT Gebühren wie folgt berechnet werden: 2,30 € je Doppel-km, mindestens jedoch 8,60 € bei Anfahrten am Tage; bei Nacht (zwischen 19.00 und 7.00 Uhr), an Feiertagen und an Wochenenden 3,40 € je Doppel-km, mindestens jedoch 11,40 €; jeweils zuzüglich Umsatzsteuer.

Grundsätzlich erfolgt die Abrechnung bei Hausbesuchen direkt in bar, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde.




26.05.2015  Frankreich meldet Fall von Tollwut

In Frankreich wurde erneut ein Fall von Tollwut bei einem Hund gemeldet. Offiziell gilt Frankreich, genau wie Deutschland, als tollwutfrei. Wie schnell eine Tollwutinfektion wieder verbreitet werden kann, zeigt der aktuelle Fall des Hundes, der sich wohl bei einem Aufenthalt in Algerien mit dem Tollwutvirus infiziert und auch Menschen verletzt haben muss.

Hier der Originaltext, veröffentlicht auf www.wir-sind-tierarzt.de  

 

 

 

Hasenpest in Rheinland-Pfalz

Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz hat das Auftauchen von Hasenpestfällen seit 2014 im Land bestätigt. Bei der Hasenpest handelt es sich um die sogenannten Tularämie; nach dem Erreger Francisella tularensis, einem Bakterium. Die Hauptträger dieses Erregers sind Feldhasen und Wildkaninchen. Bei ihnen zeigt sich die Infektion in der Regel durch Mattigkeit, Verlsut der Scheu und Schnelligkeit. Meist sterben die Tiere innerhalb weniger Tage an einer Blutvergiftung. Beim chronischen Verluf zeigt sich Abmagerung mit Abszessen in Leber und Milz.

Als Errrgerreservoir dienen andere Hasen, Kaninchen, Nagetiere und andere Säugetiere sowie Vögel. Die Übertragung erfolgt unter anderem durch Zecken, Läuse, Flöhe, Stechfliegen sowie über kontaminiertes Wasser und Erde. 

Auch eine Übertragung auf den Menschen ist möglch. Hier meist durch Haut- oder Schleimhautkontakt mit Blut oder Organen infizierter Tiere oder deren
Ausscheidungen, wie dies z.B. beim Ausnehmen oder Zerlegen von Tieren geschehen kann. Auch kann eine Infektion durch Schmierinfektionen bei der Berührung mit Harn oder Kot bzw. damit kontaminierter Erde, Stroh, Heu, Wasser und Fellen erfolgen. Weitere Infektionswege sind: Einatmen oder Verschlucken von Staub oder Tröpfchen, Kratzverletzungen, Bissverletzungen, Stiche und Kontakt mit blutsaugenden Insekten (Zecken, Mücken, Stechfliegen), der Verzehr von unzureichend erhitztem Fleisch, das Verschlucken von erregerhaltigem Oberflächenwasser  oder der Schleimhautkontakt damit.

Beim Menschen zeigen sich Symptome wie: kleine Knötchen an der einer Insektenstichstelle, die sich zu Geschwüren entwickeln, oft in Verbindung mit plötzlichem Fieber und einem Anschwellen der Lymphknoten. Es können auch ganz allgemeine Symptome auftreten, wie Unwohlsein und Muskelscjmerz. Die Symptomatik ist abhängig von der Eintrittspforte, der Virulenz der Erreger und der Infektionsdosis. Die ersten Krankheitserscheinungen zeigen sich innerhalb eines Zeitraumes 3-5 Tagen, aber auch 1-21 Tage sind möglich.

Hunde haben eine hohe Resistenz, sonst sind Staupe ähnliche Symptome möglich.

Haltern von Hauskaninchen kann im Moment nur empfohlen werden, den Kontakt zu Wildkaninchen und Feldhasen zu vermeiden. Eine Haltung in Freigehen sollte bis auf weiteres nicht erfolgen, da insbesondere bei höheren Aussentemperaturen wieder Stechfliegen, Mücken und andere Plagegeister unterwegs sind.

Bei der Hasenpest handelt es sich um eine meldepflichtige Zoonose. D.h. ein Erregernachweis beim Tier muss dem Veterinäramt, der Erregernachweis beim Mensch muss dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden.

Fallen verdächtige Tiere in der Natur auf, so laut Landesuntersuchungsamt in Koblenz ist der örtlich zuständige Jagdausübungsberechtigte zu benachrichtigen, ist dieser nicht erreichbar, wäre die örtlich zuständige Gemeindeverwaltung, Polizei- oder Forstdienststelle zu informieren.  

Weitere Infos unter  http://lua.rlp.de/einzelansicht/archive/2014/december/article/hasenpest-in-rheinland-pfalz-festgestelltbrkontakt-mit-auffaelligen-tieren-meiden/  


 

 

09.12.2013  Bitte keine lebenden Weihnachtsgeschenke unter den Baum

Immer wieder wünschen sich Kinder zu Weihnachten ein Haustier. Nur all zu oft geben die Erwachsenen nach und legen Haustiere unter den Weihnachtsbaum.

Eine gut gemeinte Tat, die jedoch vorher gut überlegt sein will.

Haustiere, ob nun Hamster, Katze oder Hund, kosten nicht nur in der Anschaffung Geld. Sie wollen auch artgerecht gehalten, gefüttert und versorgt werden.

Artgerecht gehalten heißt, man braucht Platz, u.U. einen großen Käfig bei Nagern. Katzen brauchen eine Katzentoilette und einen Kratzbaum, sollen sie als reine Wohnungstiere gehalten werden. Hunde benötigen Auslauf; anfangs auch alle paar Stunden in der Nacht, wenn es noch Welpen sind, die Stubenreinheit erst erlernen sollen und müssen.

Alles in allem benötigt man vor allem Zeit, egal für welches Haustier man sich entscheidet. Von den Kindern wird natürlich zugesichert, dass sie die Versorgung ganz allein übernehmen. Hier müssen Eltern bedenken, dass sich diese Einstellung sehr schnell ändern kann, wenn neue Interessen auftauchen, oder Kinder sich überfordert fühlen. Dann bleibt die Versorgung an den Eltern hängen. Hier muss frühzeitig vor der Anschaffung geklärt werden, ob die Eltern bereit und zeitlich in der Lage sind, auch noch das Haustier mit zu versorgen.

Nicht außer Acht gelassen werden darf die Tatsache, dass ein Tier auch mal zum Tierarzt muss. Hier stehen regelmäßige Impfungen, Wurmkuren etc. an. Aber auch Versorgungen bei Verletzungen oder Krankheiten können schnell hohe Rechnungen verursachen. Auch dies gilt es vor der Anschaffung eines Haustieres zu beachten.

Fassen Sie also keine voreiligen Beschlüsse. Nehmen Sie sich stattdessen an den Feiertagen die Zeit, die Anschaffung eines Haustieres im Familienrat gründlich zu besprechen und zu planen. Schließlich soll der neue Hausgenosse ja nicht im Neuen Jahr gleich wieder ins Tierheim, oder?



 

27.07.2013  "Roundup" im menschlichen Urin nachgewiesen

 Glyphosat ist der Wirkstoff eines Unkrautvernichtungsmittels. In Deutschland ist es unter anderem unter dem Handelsnamen "Roundup" auf dem Markt. Meist wird es angewendet, um Unkraut in den Ritzen von gepflasterten Böden oder auf Bürgersteigen zu bekämpfen. Europaweite Untersuchungen von Urinproben bei Menschen durch BUND und FOE haben gezeigt, dass allein in Deutschland 70 % der Urinproben positiv sind. Das heißt, es konnte der Wirkstoff Glyphosat im Urin nachgewiesen werden.

Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie unter  http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/glyphosat-im-urin-von-grossstaedtern-aus-18-europaeischen-staaten-nachgewiesen-70-prozent-aller-pro/
 


 

09.07.2013 Vorsicht Fliegenmaden beim Kaninchen

Gerade jetzt im Sommer, wenn es etwas schwülwarm ist, sind Kaninchen (aber auch andere Haustiere) einer besonderen Erkrankung ausgesetzt: der sogenannten Myiasis, dem Befall mit Fliegenmaden.

Verursacht wird die Erkrankung meist durch Goldfliegen, wie Lucilia sericata, oder die Blaue Schmeißfliege Calliphora. Angelockt durch verschmutzte Käfige, Misthaufen, Komposter, Biotonnen u.a. legen sie ihre Eier in kotverschmutzte Körperregionen, Hautfalten oder Wunden ab. Abhängig von der Umgebungstemperatur schlüpfen aus den winzigen Eiern innerhalb von 1 bis 24 Stunden Maden, welche aktiv in die Haut der befallenen Tiere eindringen. Unter der Haut wandern die Maden dann über Rücken und Bauch vorwärts Richtung Kopf. Es kommt zu Hautentzündungen und Nekrosen (die Haut stirbt ab). Häufig kommt es zu einer bakteriellen Besiedlung, und die Wunden beginnen zu eitern. Häufig wird erst jetzt vom Halter bemerkt, dass das Kaninchen krank ist; es ist deutlich in seinem Allgemeinbefinden gestört, frisst und trinkt nicht mehr. Bei diesen Tieren handelt es sich um Notfälle, die dringend tierärztlich versorgt werden müssen.

Die Behandlung besteht in der Entfernung der Maden und der noch vorhandenen Eier, einer antibiotischen Behandlung und der Gabe von Schmerzmitteln. Häufig müssen die Tiere über einen mehr oder weniger langen Zeitraum zwangsgefüttert werden, da sie oft von allein kein Futter mehr aufnehmen.

Die Prognose ist stark abhängig von der Dauer des Befalls und der bereits eingetretenen Schädigungen. Oberflächliche Wunden haben eine gute Chance schnell wieder abzuheilen. Bei starken Beeinträchtigungen des Allgemeinbefindens, einer starken und großflächigen Schädigung des Gewebes und einem tiefen Eindringen der Maden, bleibt dem Tierarzt oft nur noch die Möglichkeit, das Tier (auch aus tierschutzrechtlichen Gründen) von seinen Leiden zu erlösen.

Um diesem Problem vorzubeugen, ist es ganz wichtig, dass Kaninchen mindestens 2 x am Tag gründlich nach Fliegeneiern oder Maden abgesucht werden; vor allem im Anogenitalbereich und in tiefen Hautfalten. Kaninchenställe müssen gerade in der warmen Zeit häufiger als sonst gesäubert werden. Verschmutzte und feuchte Einstreu wird jetzt am besten täglich entfernt. Wenn es die baulichen Verhältnisse zulassen, kann man den Käfig oder den Freilauf auch mit einem Fliegennetz abdecken. Wichtig ist dann, dass es an den Enden befestigt oder mit Steinen beschwert wird, damit Fliegen der Zugang sicher verwehrt wird.


 

 


 16.04.2013  "Hundeführerschein - Grundwissen Gefahrenvermeidung im Umgang mit Hunden"

Hundeführerschein nach dem bayerischen Modell
 

Fast täglich finden sich Meldungen in der Presse, dass wieder ein Hund einen Menschen zum Teil schwer verletzt hat. Häufig sind hierbei Kinder betroffen. In den meisten Fällen handelt es sich bei den Angriffen um Hunde aus der eigenen Familie oder aus dem näheren Bekanntenkreis.

Immer wieder tauchen hierbei Fragen auf, wie es denn dazu kommen konnte, weshalb ein Hund nur so aggressiv sein kann und so weiter.

Der Lehrgang "Hundeführerschein - Grundwissen Gefahrenvermeidung im Umgang mit Hunden" soll dazu dienen, den Hundehalter - oder auch solche, die es werden wollen - darin zu schulen mögliches Verhalten ihres Hundes voraus schauend beurteilen zu können. Gefahrensituationen sollen besser eingeschätzt und im optimalen Fall gänzlichen vermieden werden; sowohl auf der Strasse, in der Öffentlichkeit und im privaten Umfeld, in alltäglichen Situationen.

Die Schulung erfolgt praxisnah anhand vieler Alltagsbeispiele, Videos und praktischer Elemente. Sie lernen alles, was Sie über Hundeverhalten und Gefahrenvermeidung wissen sollten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei den Themen Hund und Familie und beim richtigen Reagieren in kritischen Situationen, z.B. wenn der Hund das Kleinkind anknurrt.

Der Kurs ist für jeden geeignet, der sich für Hundeverhalten interessiert und etwas dazulernen möchte, egal ob er einen Hund hat oder nicht. Auch gerade vor der Anschaffung eines Hundes macht der Kurs Sinn.

Der Kurs läuft über einen Zeitraum von 12 Kursstunden als Blockveranstaltung an 3 bis 4 Wochenenden (meist Samstagnachmittag). Um eine intensivere Schulung zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl pro Kurs auf 10 Personen begrenzt. Es werden mehrere Termine im Jahr angeboten werden. Zum Abschluss des Kurses erfolgt eine schriftliche Prüfung, und Sie erhalten ein Zertifikat der Landestierärztekammer. 

In Rheinland-Pfalz darf dieser Hundeführerschein nur von speziell geschulten Tierärzten durchgeführt werden.

 

Die Zertifizierung zur Durchführung des Kurses in der Praxis erfolgte durch die Tierärztekammern der Länder Bayern und Rheinland-Pfalz.


Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage der Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz unter

http://www.ltk-rlp.de/node/323
 


 

Lesen Sie zu diesem Thema auch folgenden Link: www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/article/hoefken-will-tierschutznovelle-in-vermittlungsausschuss-bringen/

 

 

 

 

 

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